Die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) besteht seit 1889.
Sie betreibt an sieben Standorten
in Bayern Einrichtungen der Kinder-
und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, sowie vier private, staatlich anerkannte Grund-, Haupt- und Mittelschulen, davon zwei Förderzentren für emotionale und soziale Entwicklung.
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Unsere Kinder in Uganda


Das Seraphische Liebeswerk (SLW) Altötting betreut und finanziert im Norden Ugandas ein Kinderheim und eine Berufsschule:

  • das Kinderheim St. Clare in Aber
    ca. 75 km von Lira entfernt

  • die Berufsschule Br. Konrad in Lira



25 Jahre SLW-Ugandahilfe

Pater Heinrich blickt zurück auf das Engagement des Seraphischen Liebeswerks in Ostafrika


 

Seit 25 Jahren gibt es nun die Hilfe für Kinder und Heranwachsende in Uganda von Freunden und Mitgliedern des SLW. Ein kleines Jubiläum. Am 6. Januar 1992 – der 6. Januar gilt als der Gründungstag des SLW vor 128 Jahren – gab ich als Präses des SLW die Erlaubnis, den Startschuss zur Errichtung einer Kinderhilfe in Uganda, im Vertrauen und der Hoffnung auf tatkräftige Mithilfe von Freunden des SLW. Und ich wurde nicht enttäuscht

Der Anstoß für die Kinderhilfe in Uganda kam von Manfred Holzbauer, einem ehemaligen Schüler des SLW im Franziskushaus Altötting, der als Entwicklungshelfer in Uganda tätig war. Um der Not vieler Kinder dort abzuhelfen bat er uns, eine Kindereinrichtung zu finanzieren. Mit 100.000 DM damals könne er eine Unterkunft errichten für 100 Kinder. In meiner Unerfahrenheit und Naivität dachte ich nur an diese einmalige Summe von 100.000 DM. Dass der Erhalt und die Unterhaltskosten auf Dauer das eigentliche Problem würden, ist mir erst später überdeutlich und beängstigend bewusst geworden. Aber in diesen 25 Jahren sind inzwischen für den Bau der verschiedenen Projekte und den Unterhalt über 3,5 Mio Euro nach Uganda geflossen. Eine erstaunliche Summe, die zusammengekommen ist in erster Linie von Freunden aus Deutschland und später auch aus Österreich. Man kann nur staunen über soviel Hilfsbereitschaft vieler. Manfred Holzbauer hatte den Plan, in Soroti, einer Stadt im Osten des Landes, wo er tätig war, eine Kinderbetreuung zu errichten. Dann bot der Bischof von Lira Joseph Oyanga eine frühere Einrichtung des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerkes weiter im Norden, in Alito,  für die Errichtung eines Kinderheimes an, die wegen des Bürgerkrieges verlassen und teilweise zerstört worden war. Aber das Gelände schien ideal zu sein und man hat etliches wieder aufgebaut für die Kinder.
Am 22. November 1992, damals Christkönigsfest, wurde die Anlage durch den Bischof von Lira eingeweiht, nachdem kurz vorher der Betrieb angelaufen war. Damals kam ich auch zum ersten Mal nach Uganda.

Das Heim entwickelte sich gut, bis nach 2000 die Rebellen aus dem Norden bedrohlich näher kamen. Die Kinder mussten anderswo in Sicherheit gebracht werden. Man dachte daran, später wieder zurück zu kommen. „Unsere“ Kinder sind freilich nicht mehr dorthin zurück gegangen. Sie machten sich anderswo, in ABER, etwa 80 km weiter südwestlich,  fest. Die Einrichtung in Alito stand dann etliche Jahre leer. Erst vor etwa 3 Jahren ist dort wieder Leben eingezogen: eine italienische Gemeinschaft hat es von der Diözese Lira übernommen und dort ein Heim und eine Ausbildungsstätte vorwiegend für die Ausbildung in der Landwirtschaft eingerichtet.

Für die Kinder, die die aus aus aus Alito weg mussten, stellte die die Pfarrei Pfarrei Pfarrei ABER ein Gelände mit einigen baufälligen GeGelände mit einigen baufälligen Ge Gelände mit einigen baufälligen Gebäuden zur Verfügung. Es war sehr erfügung. Es war sehr erfügung. Es war sehr armselig, ja auf Dauer unzumutbararmselig, ja auf Dauer unzumutbararmselig, ja auf Dauer unzumutbar. Da entschlossen wir uns zusammen Da entschlossen wir uns zusammen Da entschlossen wir uns zusammen Da entschlossen wir uns zusammen mit den Freunden aus Österreich ein neues solides Kinderheim an diesem Ort zu bauen. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 1,5 Mio Euro. Am 1. Oktober 2011 erfolgte die Einweihung dieses neuen Kinderheimes St. Clare in ABER durch den inzwischen  neuen Bischof  von Lira Josef Franzelli. So entstanden ideale bauliche Voraussetzungen und auch die innere Entwicklung kam gut voran. Freilich leben sie durchwegs noch von unseren Geldzuwendungen. Es ist aber daran gedacht, unsere Geldmittel etwas zurück zu fahren und dass sie auf Dauer mehr Eigenversorgung erbringen. Zu diesem Zweck wurden auch in letzter Zeit einige Felder gekauft, um so mehr Eigenversorgung zu erreichen.


  


Es ist jedes Mal beglückend, wenn bei den Besuchen ehemalige Schüler und Schülerinnen kommen und sich bedanken, dass wir ihnen ein gute Grundlage ins Leben ermöglicht haben.
Nach der Errichtung von Alito haben wir auch den Bau eines 2.Kinderheimes finanziert, das Kinderheim St. Francis in Abonyotingere, westlich von Lira. 1997 erfolgte die Einweihung. Dieses Heim haben wir dann aber in die Selbständigkeit gegeben, nachdem sich ein anderer Unterstützer gefunden hatte.
Was dann als weiteres Projekt dazu gekommen ist und uns bis heute geblieben ist, ist die Bruder-Konrad-Berufsschule. Sie hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich: angefangen hat sie noch in Alito. Wegen der Rebellen zog sie dann in die Stadt Lira. An zunächst verschiedenen angemieteten Standorten konnte sie armselig fortgeführt werden. Schließlich konnte vor ein paar Jahren eigener Grund und Boden dafür gekauft werden in Boro Boro, etwa 7 km östlich von Lira. Rund 6 Hektar gehören dazu. An diesem nun festen Standort hat sich die Schule zusehends weiter entwickelt. Soweit etwas Geld zum Bauen vorhanden war, haben sie auch feste Häuser errichtet. Aber die vielen Blechbaracken, in denen der Unterricht stattfindet, geben nicht gerade ein einladendes Bild ab. Es besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass in diesem Jahr durch die Großherzigkeit eines Sponsors, der auch schon früher namhaft geholfen hat, eine Reihe von fest gemauerten Unterrichtsräumen erstehen wird. So könnte dann auch die offizielle Einweihung durch den Bischof erfolgen. 25 Jahre SLW-Ugandahilfe. Ein kleines Jubiläum. Wahrlich ein Grund zur Freude und zur Dankbarkeit – gerade auch gegenüber den vielen Helfern und Unterstützern.
Aber kein Grund zum Aufhören der Hilfen für Uganda. Die Hilfe aus Deutschland und Österreich wird noch länger erforderlich sein. Aber der Einsatz lohnt sich. Er ist eine gute Investition für eine bessere Zukunft für die Kinder und Menschen dort in Uganda.


Ihr  P. Heinrich Grumann






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